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Abteilwagen der KPEV

Foto: L. Offler

Wir sehen auf diesem Bild aus der Zeit 1930 bis 1938 einen C3tr Pr 04 oder C3u Pr 04/30 der neu beblecht wurde und Deck- und Randleisten verloren hat. Die Abortaußentüre entfiel komplett.

Wie diese Wagen häufig endeten hat Stiefelheizer- Bw Hilbersdorf im Maßstab 1:22,5 (Spur II) meisterlich umgesetzt. 

 

Wie überall in preußischen Landen verkehrten auch hier die dreiachsigen Abteilwagen in ihren verschieden Bauformen. Im Laufe der Jahrzehnte modellbahnerischen Schaffens gab es viele Versuche den preußischen dreiachsigen Abteilwagen als Modell nachzubilden. Den klassischen 3. Klasse-Wagen hat man links liegen gelassen und stattdessen exotischere Vorbilder ausgewählt. In der MIBA gab es dann 1980 einen längeren Artikel über den 4.  Klasse-Wagen der KPEV nach Zeichnung Ib11 und den Ruf nach einer Modellumsetzung. In dieser Ausgabe ist dann auch eine ganzseitige Anzeige der Firma ADE, die drei Basismodelle in Epoche I ankündigt:

  • C3 Pr 11
  • C3tr Pr 09
  • Pw3 Pr 11a

 

Wie wir heute wissen kam es dann ganz anders. ROCO brachte 1982 ein Set von diesen Wagen. Es handelte sich zwar um die Ausführung, die unmittelbar davor gefertigt wurde (ca. 1904 bis 1909), nichtsdestotrotz verfügte man mit diesen Wagen über einen repräsentativen Zug aus Abteilwagen mit drei Achsen. Statt des Gepäckwagens gab es den Post3-b/10 und zusätzlich den B3 Pr 07b. In der Epoche II-Ausführung, zuerst mit C hinter der Nummer, waren die Wagen in Erfurt beheimatet. Der Nachzügler C3tr Pr 09 stammt aus Essen. 

 im Katalog   Hersteller  Artikel-Nr.  Bezeichnung, Besonderheit
       
 1984 - 1986  ROCO  44207C  B3 Pr 07b (mit BrH)
 1986 - 1992  ROCO  44508  B3 Pr 07b (mit BrH)
 1986 - 1992   ROCO  44526  B3 Pr 07b (ohne BrH)
 1984 - 1986  ROCO  44206C  C3 Pr 07 (mit BrH)
 1986 - 1992  ROCO  44505  C3 Pr 07 (mit BrH)
 1986 - 1992   ROCO  44511  C3 Pr 07 (ohne BrH)
 1986 - 1989   ROCO  44527  C3u Pr 04/30 (mit BrH), umgebauter C3tr
 1987   ROCO  44221C  C3u Pr 04/30 (ohne BrH), umgebauter C3tr
 1987 - 1991   ROCO  44513  C3u Pr 04/30 (ohne BrH), umgebauter C3tr
 1997 - 1998   ROCO  44589  C3tr Pr 09 (mit BrH)
 1985 - 1986   ROCO  44208C  Post3-b/10
 1986 - 1992   ROCO  44510  Post3-b/10
 2001   Fleischmann  815062  Mannschaftswagen Frankfurt  701 950 (ex C3tr Pr 02)
 2010 - 2016  LILIPUT  334401  Pw3 Pr 11
 2012 - 2016  BRAWA  45452  C3 Pr 11 (mit BrH)
 2012 - 2016  BRAWA  45453  C3tr Pr 13 (mit BrH)
 2012 - 2016  BRAWA  45459  C3u Pr 04/30 (mit BrH)
 2012 - 2016  BRAWA  45465  C3 Pr 11 (mit BrH)
 2012 - 2016  BRAWA  45466  C3 Pr 11 (ohne BrH)
 2012 - 2016  BRAWA  45667  C3tr Pr 13 (mit BrH)
 2013 - 2016  BRAWA  45476  C Pr 21 (mit BrH), mit Aborttür
 2013 - 2016  BRAWA  45477  C Pr 21 (ohne BrH), mit Aborttür
 2013 - 2015  Fleischmann  506902  Pw3 Pr 99a
 2016 -  Fleischmann  507054  C3 Pr 11 (ohne BrH), ohne Aborttür
 2016 -  Fleischmann  507153  C Pr 21 (ohne BrH), ohne Aborttür
 2017  Fleischmann  507007  C3 Pr 11 (mit BrH), mit Aborttür
 2017  Fleischmann  507103  C Pr 21 (mit BrH), mit Aborttür
       
 ?  Fleischmann    C3tr Pr 02 (mit BrH)
 ?  Fleischmann    BC3 Pr 99 (mit BrH)

Bei dem C3 Pr 07 von ROCO ohne Bremserhaus gibt es zwei Ausführungen. Es wurden Modelle mit Aborttür und ohne ausgeliefert. Auch die beiden senkrechten Deckleisten entfielen und ein langer Handlauf wurde nachgebildet (Artikel-Nr. 44511). Das Modell ohne Tür: 

 

 

Den Gepäckwagen gibt es dann im Jahr 2010 von LILIPUT. Fleischmann brachte 2000 zwei neue Abteilwagen, den BC3 Pr 99 nach Blatt I 14 und den C3tr Pr 02 nach Blatt Bh 5. Ein Jahr später folgte der Umbauwagen C3tr Pr 02/24 der ein großes Fenster anstelle der schmalen Doppelfenster erhielt. Leider ist das Fenster viel zu breit und verunstaltet das Erscheinungsbild. Das ist jammerschade, denn die meisten der D3 nach Blatt Bh3 oder Bh5 wurden von der DRG mit dem großen Fallfenster versehen. Nur den Traglastenwagen gab es 2001 zusammen mit einem Arztwagen als Mannschaftswagen Frankfurt  701 950 in der Epoche II. Zur Messe 2011 kündigt BRAWA zwei Grundtypen an. Damit sind die dreiachsigen Abteilwagen, die so überaus typisch für die Personenzüge dieser Zeit waren aufgezählt. Die beiden Fleischmänner sind also noch ausstehend in der braungrünen Farbe und der epochengerechten Beschriftung. Weiterhin gibt es noch die Berliner Doppelwagen von ROCO und MÄRKLIN. Diese wurden später auch außerhalb der Reichshauptstadt eingesetzt. Manche Einheit wurde getrennt und man setzte die Wagen einzeln ein.

 

Hier sehen wir das ROCO-Modell 44221C zugerüstet:

An dem C3u 04/30 von ROCO (44221C) habe ich eine kleine Veränderung vorgenommen. Entgegen dem Beipackzettel wurde das Nummernschild zur Mitte des Wagenkastens verschoben. Das Adlerschild, daß auf den Steg des Doppelfensters kommen sollte, wurde durch ein Abziehbild von Gaßner (P221) ersetzt. Genauso wie auf dem Vorbildfoto ist nun die Anordnung.

 

Nun zu dem Modell eines Traglastenwagens. Das Bild zeigt den nichtzugerüsteten Wagen:

Von ROCO gab es den C3tr nur kurzzeitig. Was unterscheidet ihn vom C3u? In erster Linie die Beschriftung:

-       die Schrift ist kleiner und die Klassenschilder ebenso

-       zwei Raucher- und ein Nichtraucherschild; beim C3u umgekehrt

-       kein Zuglaufschild

-       schmales Schild: Reisende mit Traglasten

-       silbernes Dach mit braungrünen Seitenflächen; beim C3u durchgehend mausgrau (matt)

-       Inneneinrichtung

Damit stellt dieses Modell aus dieser Reihe als einziges die in Wagenfarbe lackierten Laternendächer dar. Ach wie wäre es schön, wenn eine Neuauflage der ganzen Serie genauso erscheinen würde. Und dazu den BC3 Pr 10.

BRAWA wird uns dann voraussichtlich im Jahr 2012 mit den Baumustern 1911 bzw. 1913 versorgen. Auf der Intermodellbau 2011 war das Handmuster in der Vitrine ausgestellt: 

Der C3 von BRAWA steht vor mir. Er trägt die Nummer 59 865 Halle. Das Modell ist komplett montiert und kann so auf die Schienen gesetzt werden. Die Zurüstteile im Beutel sind für die Vitrinenausführung gedacht (außer den Bügelkupplungen). Von oben nach unten. Der Wagen besitzt Gasbeleuchtung und diese wird reichlich detailliert dargestellt. Auf dem dunkelgrauen Dach verlaufen zwei Leitungen parallel zwischen denen die Lampenstutzen mit Anschlüssen sitzen. 

Am Nichthandbremsende gehen zwei Leitungen nach unten. Unter dem Laufbrett befindet sich eine Stange mit Handgriff. Das seitlich Laternendach ist in Wagenfarbe lackiert und mit Wendlerlüftern bestückt. Auch gibt es zwei Abluftrohre über dem ersten Abteil. Die Wagennummerschilder sind gesteckte Tafeln.Der Adler ist direkt aufgedruckt. Alle Griffstangen auf der Wagenkastenseite sind gesteckt. Die Fensterrahmen sind Messingfarben. 

 

Der Wagenboden ist mit zwei Gasbehältern und der Bremsanlage versehen. Unter den Aborten sind die Fallrohre gesteckt. Die mittlere Achse ist seitenverschiebbar, das untere Laufbrett hat drei Aussparungen vor den Achslagergehäusen. Unter den Hülsenpuffern sind die Rangierergriffe vorhanden.

Ein Wort zur Maßhaltigkeit. In dem em-Artikel von Gunnar Selbmann führt er aus, daß ROCO das unter Laufbrett um 3mm nach außen geschoben hat. Das wurde für die verschiebbare Mittelachse erforderlich um kleinste Radien zu durchfahren. Bei BRAWA sind es 36mm und damit 3mm weniger und der Wagen läuft durch den 420mm-Radius. Auch ist der Wagenkasten in der Breite korrekt (30mm).

Unterschiede zum ROCO-Modell.

Die Dachausrundung ist bei ROCO flacher und besitzt eine umlaufende Kante. Deshalb hat Christoph von Neumann das Dach neugemacht um die richtige Rundung zu erzielen. Die untere Nietreihe fehlt bei ROCO. Keine Gasleitungen. Die Klassenschilder sind größer und der Adler wird mittels Tafel angebracht. Darunter ist ein Zuglaufschild aufgedruckt. Keine Rangierergriffe und keine Toilettenfallrohre. Die KKK ist weitaus-greifender als bei BRAWA. Auffällig ist der Unterschied des Laternendaches, in Wagenkastenfarbe mit weißen Scheiben sticht es hervor. Die metallischen Achshalter der BRAWA-Wagen glänzen und könnten eine Mattierung vertragen. 

Rechts ist die Überbreite gut zu erkennen. 

 

Hier ist der durchbrochene Achshalter des C3 Pr 07 zu erkennen.

 

Résumé

Das Hauptmanko der ROCO-Wagen, die Wagenkastenbreite (+1,3mm) und die weiter außen stehenden Tritte (+3mm), sind bei BRAWA nicht festzustellen. Die wenig Platz beanspruchende KKK macht die Wagen-unterseite vorbildgerechter. Damit ist die Grundlage des Modells perfekt. Die Zurüstmöglichkeiten sind durch den Hersteller vollkommen abgedeckt. Denn die Entlüftungen der Heizung, die Stellstange für den Heizungs-schalter und freistehende Haltegriffe sind montiert. Farblich gibt das Modell alles her, was die Epoche verlangt. Grafierte oder aufgedruckte Zuglaufschilder sind nicht vorhanden. Hier kann der Modellbahner bei Bedarf selber nachrüsten. Vor dreißig Jahren kam das langersehnte Modell eines typischen pr C3 in einer Super-detaillierung von ROCO. BRAWA hat alles richtig gemacht was in dieser Zeitspanne im Konstruktiven zu machen war. Leider bleibt es bei den heutigen Fahrzeugen als Maßgabe die 360mm-Kurve zu kriegen, und da unterscheiden sich beide nicht. Seitenverschiebbare Mittelachse mit leicht zurückgesetzten Federpaketen waren die Lösung.

Markus Haasner arbeitet an den Fleischmann Abteilwagen um sie in Detaillierung und Farbgebung zu optimieren. 

  

Foto: Markus Haasner

Der Wagenkasten ist unverändert, aber die neue Farbe auch an dem Laternendach, wirkt Wunder.

ROCO und BRAWA haben keinen gemischtklassigen Wagen im Programm deshalb baut Christoph von Neumann ein Modell des BC Pr 21 aus ROCO-Teilen. Gesagtes gilt aber auch für den BC3 Pr 10. Mit einer LüP von 13460mm ist dieser Wagen fast der längste dreiachsige Abteilwagen der KPEV. Die Abortaußentür wurde auch hier entfernt wie bei vielen anderen Abteilwagen auch. Damit zeigt er was in einem typischen Reichsbahnzug noch fehlt. Der BC3 und der C3tr mit den grossen Fenstern. Bei einigen Wagen entfernte die DRG die mittlere Achse.

Das erste Modell des Baujahres 1904 kommt ebenfalls von Christoph von Neumann, der B3 Pr 04 der als AB der KPEV gestartet ist. Ein Abteil ist im Orginal 100mm länger und erstklassig eingerichtet.

 

Abteilwagen C Pr 21 der DRG

Die Wagen nach Musterzeichnung Ib 9a wurden 1920-21 als zweiachsige Wagen von der DRG weiterbe-schafft. Es gab auch B und BC-Abteilwagen in dieser Ausführung. 450 Stück in der 3.-Klasse-Version wurden gebaut. Fleischmann kam 2016 mit dem Modell mit drei bzw. zwei Achsen auf den Markt, und trifft damit auf BRAWA. Der C trägt die Nummer 71 373 Wuppertal (Zustand 1932-33). Das Modell ist komplett montiert und kann so auf die Schienen gesetzt werden wie es bei Fleischmann üblich ist. Von oben nach unten. Der Wagen besitzt zwar Gasbeleuchtung die wird aber zurückhaltend detailliert dargestellt. Auf dem silbernem Dach verlaufen keine Leitungen und an der Stirnseite fehlt die Bedienungsstange. Das seitlich Laternendach ist in braungrün lackiert und mit Wendlerlüftern versehen. Die Wagennummerschilder sind gesteckte Tafeln. Der Firle-Adler ist direkt aufgedruckt. Alle schwarzen Griffstangen auf der Wagenkastenseite sind gesteckt. Ebenso die Schlußscheibenhalter. Die Fensterrahmen sind nicht farbig hervorgehoben, außer die des Bremser-hauses. Der Wagenboden ist mit zwei Gasbehältern und der angespritzten Bremsanlage versehen. Der Bremsumstellhebel ist nicht farbig hervorgehoben. Unter den Aborten fehlen die Fallrohre. Die weggelassene mittlere Achse ist durch ein Bauteil mit dem Sprengwerk ersetzt worden, das untere durchgehende Laufbrett hat drei Aussparungen vor den Achslagergehäusen. Die kleinen Tritte sitzen nah am Rahmen. Brems-dreiecke wurden keine verbaut. Sechs separate Zuglaufschilder liegen bei. Die Kloben sind lediglich schwarz aufgedruckt. 

Unterschiede zum BRAWA-Modell.

Gemäß der Philosopie mit wenig Zurüstteilen auszukommen, hat Fleischmann eine gute Kombination der Bauteile vorgenommen. Hervorzuheben ist, daß die Griffstangen alle gesteckt sind. Da es das Modell auch mit elektrischer Beleuchtung gibt, wird nicht alles für die Gasbeleuchtung notwendige umgesetzt. Die untere Nietreihe fehlt bei Fleischmann. Die Klassenschilder sitzen höher. Keine Rangierergriffe und keine Toiletten-fallrohre. Auffällig ist der Unterschied des Laternendaches, in Wagenkastenfarbe mit weißen Scheiben und schwarzen Lüftern sticht es bei BRAWA hervor. Die Betriebsanleitung von BRAWA listet eine Reihe von Steck-teilen auf, die die Filigranität des Modells unterstreichen. Auch die feinen Befestigungen der Trittbretter fallen da positiv auf.

 

 

Einheits-Abteilwagen der DRG

 

Cd-21

Nach dem BC Pr 21 und dem C Pr 21 der DRG ging man beim Neubau weiterhin mit Abteilwagen auf die Schiene. Nur war die hölzerne Bauart von 1921-25 dann der Schlußpunkt. Diese Tonnendachabteilwagen wurden zeitgleich bis 1928 als eiserne Bauart beschafft. Die Versuche die dreiachser als zweiachser einzusetzen waren eben erfolgreich. Auch hatte man in Sachsen einen D (Ctr Sa 16) der hier einen großen Einfluß hinterließ. 

links Cd-21 und rechts Cd-21b der eisernen Bauart

 

Literatur:

Hoyer, Hermann: Abteilwagen C3tr pr 13; MIBA Heft 1 Januar 1980 

Cohausz, Otto: Geschichte der preußischen Abteilwagen; Essen 1981

Hoyer, Hermann: Skizzensammlung Reisezugwagen der Reichsbahn Teil II: Preußen Heft 1; Hamburg 1982

Huhn, Thomas: Die erhaltenen Wagenkästen des DGEG-Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen; Die Museums-Eisenbahn 4/1996

Diener, Wolfgang: Die Reisezugwagen und Triebwagen der Deutschen Reichsbahn 1930; Reinheim 1999

von Neumann, Christoph: ROCO-Abteilwagen aufgemöbelt, Hp1 Heft 3 2001 Nummer 20

von Neumann, Christoph: ROCO-Abteilwagen aufgemöbelt, Hp1 Heft 4 2001/02 Nummer 21

Hoyer, Hermann: Hunderttürenzüge, Eisenbahn magazin Heft 9 September 2001

Selbmann, Gunnar: Wagen ohne Durchgang, Eisenbahn magazin Heft 9 September 2001

Hoyer, Hermann: Die Lenkachswagen ab 1910 bis zur Reichsbahnzeit, Freiburg 2007 

Fehr, Ludwig: Einheit der Abteile; MIBA 10/2009

von Neumann, Christoph: Der Traglasten-Wagen mit den grossen Fenstern, Hp1 Herbst '10 Nummer 41

von Neumann, Christoph: Zweiklassiger Preuße in H0, Eisenbahn Kurier 10/2016 Oktober Nr.529 

von Neumann, Christoph: Erstklassiger Preuße in H0, Eisenbahn Kurier 12/2016 Dezember Nr.531 

Selbmann, Gunnar: Hundert-Türen-Wagen, Eisenbahn magazin Heft 6 Juni 2017