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Baureihe 74.4-13 (preußische T12)

Die erwartete Neuauflage der Baureihe 74.4-13 von ROCO kommt! Zusammen mit den preußischen Doppelabteilwagen gibt es sie wieder. Auch wenn sie als Berlinerin beschriftet ist, wird sie bei mir Dienst  tun. So hatte ich in der ersten Woche des Jahres 2010 geschrieben. Nun steht sie vor mir auf den Gleisen. Kurzer Abriss ihrer Geschichte in Remscheid-Lennep. In den umliegenden Bahnbetriebswerken Wuppertal-Langerfeld und –Steinbeck waren die Loks dieser Baureihe ebenfalls stationiert. Auf den Bildern ist erkennbar, daß beide Bauformen hier in Betrieb standen. Somit kann das ROCO-Modell verwendet werden. Denn das Modell zeigt die Version der ab 1912 gebauten Bauform mit gerade durchlaufendem Umlauf. In den Jahren der Zwischenkriegszeit war diese Maschine immer in Lennep zu Hause. Mit zehn Loks im Jahre 1933 und dann acht betriebsfähigen Loks 1947. Die Erststationierung im BW Lennep erfolgte im April 1907. Eingesetzt vor den Personenzügen der von hier ausgehenden Strecken ist sie vornehmlich vor Durchgangswagen zu sehen.

Die neueste Variante der Baureihe von ROCO zeichnet sich durch die Beschriftung als Berliner Stadtbahnlok aus. Als 74 1202 bezeichnet gibt es im Nummerntafelsatz Ätzschilder und ein S-Bahn-Zielschild aus dünnem Messingblech für die Rauchkammer. Die beiden dafür erforderlichen Haken sind nicht dabei und müssten angefertigt werden. Da ich die Lok ganz normal einsetze, ist somit alles in Ordnung. Früher hatte das Führerhaus seitliche Schlitze zur Aufnahme der Schilder, daß fällt bei diesem Modell weg. Die messingfarbene Beschriftung ist direkt aufgedruckt. Die zu montierenden Steckteile sind: Kolbenstangenschutzrohre, Aufstiegstritte vorn und Nummernschilder vorn bzw. hinten. Die Aufnahmebohrungen sind paßgenau. Alle anderen Teile sind montiert. Die Kohlenkastenabdeckung ist geöffnet und ein Kohlenhaufen mit Brett dargestellt. In der Bedienungsanleitung ist aber auch eine geschlossene Abdeckung abgebildet („je nach Ausführung“). Der Blick durchs Führerhaus ist frei. Knapp unterhalb der Türen ist eine schwarze Abdeckung, auf die die beiliegenden Figuren geklebt werden können. Die Frontpufferbohle ist zugerüstet und ohne Normschacht. Es kann aber ein Luftbehälter mit NEM-Schacht und Kupplung montiert werden. Damit steht der Probefahrt nichts im Wege. Die jeweils zwei Laternen leuchten weiß und wechseln mit der Fahrtrichtung. Die Lampen entsprechen der DRG für elektrische Beleuchtung und der Turbogenerator sitzt auf der Rauchkammer.

 

Literatur:

Pierson, Kurt: Dampfzüge auf Berlins Stadt- und Ringbahn, Stuttgart 1969

Inkeller, Rudolf: Die Wupper-Talbahn, Münster 1991

Weisbrod, Manfred; Scheingraber, Günther: Preußen-Report Band N° 8 Heißdampf-Tenderlokomotiven, Fürstenfeldbruck 1994

Ebel, Jürgen U.; Wenzel, Hansjürgen: Die Baureihe 74, Freiburg 1995