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Fiddle-Yard

Für das rollende Material muß ein Abstellbahnhof her! 

Foto: Harald Brosch (www.williwinsen.de)

Das Foto zeigt ein Muster, so ähnlich wird mein Fiddle-Yard auch aussehen. Eine feine englische Erfindung ist der Fiddle-Yard. Aber was ist das? Aus der Tradition eine Anlage als Schauobjekt zu konzipieren und damit auf Ausstellungen (Exhibitions) zu reisen, haben britische Modellbahner dieses Konzept entwickelt. Er ist für den Betreiber frei zugänglich und wird eventuell für den Zuschauer verborgen. Hier werden die Fahrzeuge für die Show vorbereitet und dann auf den ausgestalteten Teil gefahren. Es ist also kein Schattenbahnhof, denn hier wird mit der Hand zugegriffen (von oben). Es gibt mehrere Bauweisen, ich werde eine Gleisharfe aufbauen. Es gibt aber zig verschiedene Möglichkeiten den Gleiswechsel zu bewerkstelligen z.B. Schiebebühnen (Traverser). 

Die Basis dieses Moduls ist der Bausatz eines FREMO-Moduls mit einem Profil E96 (Norm-Nr:2.02, Datum:01/04/1997, H0-E96). Den fertigen Bausatz gibt es bei Harald Brosch, Lüneburger Strasse 43, 21423 Winsen. Die genaue Bezeichnung lautet: gedeckeltes Modul mit Profil E96 hoch - 150 cm Länge und 50cm Breite.

 

Bausatzbau

Man beginnt...so fangen Märchen an! Aber der Bausatz ist eingetroffen und die Realität fordert ihren Tribut. Zuerst einmal eine Stellprobe. Die Spanten lassen Platz nach oben, deshalb gibt es zwei Zusatzversteifungen unten die zwischengeschaltet werden. Die Deckplatte liegt dann auf den Seitenwänden auf und auf allen Spanten.

 

 

 

Der Zusammenbau beginnt mit einem Profil und einer Seitenwand. Verleimt, gebohrt und geschraubt wird nur von der Seitenwand. Wenn alles rechtwinklig sitzt wird die erste Verstärkungsleiste angelegt. Die Verbindung durch Schrauben wird mit der Seitenwand hergestellt. Die Leiste stößt an das Profilbrett.

 

Durch die Fräsung schiebt man die erste Spante bis auf die Leiste und kann dann verschrauben. Das wichtigste Werkzeug ist der Schlosserwinkel! Durch die Seitenwand werden zwei Schrauben in die Leiste gesetzt. Die zweite Leiste liegt locker auf dem Tisch um ein Verbiegen zu unterbinden.

 

Wenn die Spanten eingeschoben und verschraubt sind, kann man das ganz auf die Seite stellen und von unten durch die Leisten noch eine Schraube mittig in die Spante setzen. Das ganze hält jetzt schon bombenfest.

 

Das erste Loch ist gebohrt.

 

So sieht der FY von unten aus.

 

Jetzt kommt noch der Deckel drauf und dann kann es mit den Schienen weitergehen.

 

Der Deckel ist seitlich verschraubt. Wenn die Gleise liegen werden im Zwischenraum die Schrauben in die Spanten geschraubt.