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Wilhelmsthal

 

Modell der Firma Joswood.

 

 

Der Haltepunkt Wilhelmsthal liegt in einer lang gezogenen Kurve an der Bogenaußenseite. Das Gleis ist mit einer Führungsschiene versehen. Heute ist von dem Gebäude überhaupt nichts mehr zu entdecken. Nicht ganz. Vor kurzem wurde die Fläche gemäht und die Bodenplatte mit der Ziegelsteineinfassung freigelegt. Geblieben ist die Bahnsteigkante und die Stützmauer mit den Pfosten zur Straße Wilhelmstal hin.

 

 

Deutsche Grundkarte 1:2500

Heutiger Zustand. Rechts neben der Birke befindet sich die Bodenplatte darauf Schwellen abgelegt. 

Blick in Richtung der Wupperbrücke.

Beginn des Bahnsteigs. Blick in Richtung Krebsöge.

Von Krebsöge kommend beginnt der Haltepunkt mit der Anschlußweiche. Die Topografie an diese Stelle ist hochinteressant. Es geht steil bergab zur Wupper hin. Deshalb ist hier wieder die typische Bruchsteinmauer mit Bögen zum Abfangen des Hangs gesetzt worden.

Hinter dem Haltepunkt führte ein Pfad zum unteren Weg über eine Treppe die heute vollkommen zugewachsen ist. Von dort ging es über den Krebsögersteg auf die andere Seite der Wupper.

 

Krebsögersteg

In den alten Karten ist am Haltepunkt als Ort Krebsögersteg oder Krebsögersteeg eingetragen. Unterhalb der Haltestelle befand sich ein Restaurant mit Gartenanlage und eine Bäckerei, daß sich als schönsten und ältesten Ausflugsort des Wupperthales pries. Unmittelbar am Haus befand sich der Steg über die Wupper. Auf der anderen Seite der Wupper befindet sich die Fabrik. Im Haus befand sich eine Bäckerei und hier wurden Pferde versorgt. Der Fahrkartenverkauf für Wilhelmsthal fand hier statt! Die noch heute vorhandene Treppe führt direkt zum denkmalgeschützten Haus.

 

Der Hinweis über Krebsöge-Lennep-Ronsdorf nach Wuppertal zu fahren ist interessant. Die Karte scheint vor 1890 entstanden zu sein, denn die Strecke nach Radevormwald-Brügge wird nicht erwähnt. 

Hier hat der Künstler noch die Wupperbrücke hinter dem Haltepunkt ins Bild gezaubert.

 

Die Totalansicht auf dieser Postkarte zeigt den ganzen Ort Wilhelmsthal: Papierfabrik, Arbeitersiedlung, Wohnhaus, Wupperbrücke und den Haltepunkt.

Die drei Postkarten stammen aus der Sammlung von Herrn Werner Röber, vielen Dank!

 

 

Papierfabrik 

Seit 1897 wurde unter im Namen von Carl Cäsar Papier produziert. Ab 1927 übernahm das badische Unternehmen Ernst & Luh, später Ernst Sohn GmbH, die Fabrik und produzierte fortan Zementsäcke. Bis zur Schließung standen Papierverpackungen im Vordergrund der Produktion. Berühmt sind die Jiffy ® - Versand-taschen, die es noch heute gibt aber nicht mehr aus Wilhemstal kommen.  

Dieses Bild zeigt die Tuchfabrik der Gebrüder Hilger um 1890. Sehr schön der Wupperübergang mit Zug der gleich in den Haltepunkt einläuft.

Sammlung: Peter Dominick, RS-Lennep

Unterhalb der Papierfabrikruine am Wanderweg entlang der Wupper (Wupperweg, Wegzeichen Raute-6) befindet sich eine Infotafel.